Oliver Weihrauch

Fachanwalt für Vergaberecht Chefredakteur "Aktuelles Vergaberecht in der Praxis" (ehemalig) Leiter des Fachbereiches Vergaberecht bei caspers mock Anwälte Ortsbürgermeister Oberhonnefeld-Gierend (ehrenamtlich)

Lebenszykluskosten bei Gebäuden im Vergaberecht

Die Berücksichtigung von Lebenszykluskosten bei Gebäuden als Zuschlagskriterium wurde in der Vergaberechtsreform 2016 umfassend neu geregelt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Handhabung in der Praxis werden in der Aufzeichnung des Vergaberechtsfrühstückes fachkundig und rechtssicher erläutert. Neben dem Spezialisten für das Vergaberecht,   Rechtsanwalt Oliver Weihrauch, moderiert Dipl.-In. Stefan Nendza, das Webinar. Herr Nendza ist langjähriger und …

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Die schwierige Umrechnung von Preisen in Wertungspunkte

Der Angebotspreis ist eine feststehende Größe. Will man aber das Preis- Leistungsverhältnis ermitteln (§ 127 Abs. 1 GWB 2016), müssen Wertungspunkte vergeben werden, die die Preisabstände der Bieter zueinander realistisch abbilden. Dass dies nicht ganz einfach ist, zeigt eine aktuelle Entscheidung der Vergabekammer Südbayern (Beschluss vom 30.08.2016 – Z3-3-3194-28-07/16).

Teil- und Fachlosvergabe

Wann müssen Teil- oder Fachlose gebildet werden? Wird dies von der Rechtsprechung überprüft? Wen schützen die Vorschriften? Eine aktuelle Entscheidung der VK Niedersachsen (Beschluss vom 06.09.2016 – 21.VK-3194-16/16) gibt Anlass, sich genauer mit dieser, jedes Vergabeverfahren betreffenden Thematik auseinanderzusetzen. Dabei richtet sich der Blick auch auf das „neue“ Vergaberecht.

Unterschiedliche Wertung identischer Angebote und Ermessen des Auftraggebers

Dürfen identische Angebote unterschiedlich bewertet werden? Wenn Sie diese Frage mit „Nein“ beantwortet haben, ist das absolut nachvollziehbar. Aber dann sollten Sie beim nächsten Vergaberechtsfrühstück dabei sein. Denn die VK Bund hat dies in ihrem aktuellen ?Beschluss vom 04.08.2016 – VK 2-69/16 zum neuen Vergaberecht anders beantwortet. Warum? Das erläutere ich im kostenlosen Webinar. Dabei …

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Unterschwellenwertvergaben nach der UVgO (Diskussionsentwurf 31.08.2016)

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat nach ersten Gesprächen mit den Bundesministerien und den Ländern den Diskussionsentwurf für eine Verfahrensordnung für die Vergabe öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsaufträge unterhalb der EU-Schwellenwerte (Unterschwellenvergabeordnung – UVgO) erarbeitet und diesen auf ihren Internetseiten veröffentlicht. Die neue UVgO soll die derzeit im Unterschwellenbereich geltende VOL/A ersetzen. Der BMWi-Diskussionsentwurf zur UVgO folgt strukturell …

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Erste Entscheidungen zum neuen Vergaberecht 2016

Inzwischen liegen die ersten drei Entscheidungen zum neuen Vergaberecht vor: VK Bund (Beschluss vom 25.07.2016 – VK 2-59/16): Wertung qualitativ unterschiedlicher Angebote VK Bund (Beschluss vom 27.07.2016 – VK 2-63/16): Verhältnis zwischen Vergaberecht und sonstigen Rechtsgebieten VK Südbayern (Beschluss vom 12.08.2016 – Z3-3-3194-1-27-07-16): Wahl des richtigen Vergabeverfahrens |Dringlichkeit der Vergabe | Entscheidung zwischen Fachlos- und …

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Nebenangebote im Vergaberecht (III)

Bereits in zwei vorhergehenden Webinaren habe ich auf neue Entwicklungen im Bereich der Wertung von Nebenangeboten hingewiesen. Aktuell gibt es wieder neue Rechtsprechung zu diesem Thema. Wie detailliert muss ein vollständiges Nebenangebot sein? Darf der Auftraggeber den Inhalt eines unklaren Nebenangebotes aufklären? Muss ein Nebenangebot gleichwertig zum Amtsvorschlag sein oder reicht es aus, wenn die …

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Wieviel Transparenz braucht ein transparentes Vergabeverfahren?

Ist die Transparenz ein Grundsatz des Vergaberechts, der eigenständig neben der Gleichbehandlung der Wettbewerber steht? Oder dient die Transparenz nur der Gleichbehandlung, ist also verzichtbar, wenn und soweit keine Einschränkung der Gleichbehandlung erfolgt. Dieser und anderer Fragen aus der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes, des OLG Düsseldorf und des OLG Frankfurt geht das Webinar nach.

Zulässigkeit und Grenzen der Risikoverschiebung

„Es gibt kein gesetzliches Verbot, bestimmte Vertragsrisiken, selbst wenn sie gewichtig sind und prinzipiell vom Auftraggeber zu tragen sind, auf den Auftragnehmer zu übertragen. Ebenso wenig ist es für Bieter unzumutbar, ein solches Risiko zu übernehmen. Dennoch kann im Einzelfall eine Verlagerung vertragstypischer Risiken vergaberechtswidrig sein“, so die Vergabekammer des Bundes (- VK Bund, Beschluss …

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Recht auf eine zweite Chance im Vergabeverfahren

– EuGH, Urteil vom 05.04.2016 – Rs. C-689/13 – Der Europäische Gerichtshof hat sich mit der Frage beschäftigt, ob ein Bieter, dessen Angebot auszuschließen ist, ein Nachprüfungsverfahren einleiten kann. Die Erläuterung dieses Urteils und der sich daraus ergebenden Folgen vor dem Hintergrund des seit dem 18.04.2016 geltenden neuen Vergaberechts sind Thema des aktuellen Vergaberechtsfrühstücks.